Die Bevölkerung kämpft mit dem Alltag und reagiert mit Zurückhaltung auf die Machtteilung. Jenni Williams ist eine der führenden Aktivistinnen der Frauen-Organsiation WOZA (Woman of Zimbabwe, Arise! Frauen aus Simbabwe, steht auf!). Die Organisation erhält im November den Menschenrechtspreis von Amnesty International. Ein Interview mit Jenni Williams über die Situation in dem südafrikanischen Land.
"Korruption ist wie Tango. Du kannst ihn nicht allein tanzen". Dieses Sprichwort verwenden sie gerne, die Ermittler der vielen Korruptionsfälle in Afrikas größtem Staudammprojekt. Denn das kleine Königreich Lesotho kämpft gegen die Nutznießer, aber auch gegen die Bestecher aus der ersten Welt.
Kapstädter Friedenszentrum konfrontiert Besucher mit der Realität in den Townships
Rundfahrten durch die Townships von Kapstadt gehören heute zum festen Touristenprogramm. Kontakt mit den Bewohnern: Fehlanzeige. Das "Direct Action Center for Peace and Memory" fordert stattdessen Begegnung.
Interview: Frauenrechtsorganisation aus Simbabwe kämpft für soziale Gerechtigkeit
Seit zwei Jahren wenden sich die Frauen von WOZA! (Woman of Zimbabwe Arise!) gegen die repressiven Gesetze und gegen die Verschlechterung der sozialen, wirtschaftlichen und menschenrechtlichen Situation in Simbabwe. Präsident Robert Mugabe, ist für die einen noch immer der Held, der die Kolonialherren aus dem Land getrieben hat, für die anderen gnadenloser Unterdrücker der sozialen Bewegungen. Diese Politik der Härte bekommen auch die WOZA! Frauen zu spüren: immer wieder landen sie hinter Gittern. Drei von Ihnen, Jenni Williams (m.), Magodonga Mahlangu (l.) und Siphiwe Maseko (r.) waren kürzlich auf Einladung von Amnesty international zu Besuch in Europa und Berlin. Mit ihnen sprach Haidy Damm.
Im Township Langa bei Kapstadt triumphiert noch die soziale Apartheid
In Südafrika gibt es am 14. April die dritten Wahlen zur Nationalversammlung seit dem Zusammenbruch des Apartheid-Regimes. Präsident Thabo Mbeki hat als Nachfolger Nelsons Mandelas in den vergangenen Jahren alles getan, den Afrikanischen Nationalkongress (ANC) in der politischen Mitte zu verankern. Dies geschah gegen den Widerstand der großen Gewerkschaften Südafrikas, die ihm vorwerfen, mit seiner Politik vieles von dem schuldig geblieben zu sein, was die Bewegung einst zugunsten der schwarzen Mehrheit bewirken wollte.
Deutsches Unternehmen wegen Zahlung von Schmiergeldern verurteilt
Im südafrikanischen Königreich Lesotho ist eine hessische Firma zu einer Geldstrafe von 1,6 Millionen Euro verurteilt worden - wegen Korruption.
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