Jean-Marce Banoho holt einen Brief aus seiner Jackentasche, Absender: »Familiengericht Berlin-Kreuzberg, Kosteneinziehungsstelle der Justiz«. Er setzt sich an einen der Tische vor der großen Schaufensterscheibe im Infocafé »Der Winkel« und wählt die Nummer der Kosteneinziehungsstelle. Ein Asylbewerber aus Kamerun habe ihn um Hilfe gebeten, weil er Schulden beim Gericht habe, erklärt er. »Ja, guten Tag, hier ist Jean-Marce Banoho, ich bin Sozialarbeiter.« Es geht um Unterhaltszahlungen.
Die Motorsäge macht immer noch Angst. Auch im fünften Teil der Computerspielserie Resident Evil ist einer der Gegner ein Hüne mit so einem Gerät. Besiegt man ihn nicht, versenkt er es in den Hals der Spielfigur, der Joystick zuckt dann dank der eingebauten Vibrationstechnik in der Hand des Spielers.
Ein hoher Zaun, eine Eisentor. Ein Pförtner kontrolliert den Zugang: „Zu wem wollen Sie?“, „Zu Edward Lino*, bitte“, „Da lang, zweiter Stock!“. Zugang erhält man nach Voranmeldung oder wenn man den Namen eines Bewohners nennen kann.
Alice Kamau war von September bis Dezember 2003 in Abschiebehaft in Eisenhüttenstadt inhaftiert. Dort sind in einer sogenannten "Beruhigungszelle" im Boden Fesselungsvorrichtungen eingelassen. Ein Sachverhalt, der erst durch den Besuch und die Rüge der EU-Antifolterkomission 2001 öffentlich wurde. Daraufhin wurden die Metallringe durch Ledergurte ersetzt. In dem Feature werden Briefe, welche Alice Kamau geschrieben hat, den behördlichen Mitteilungen gegenübergestellt. Alice Kamau beschreibt in ihren Briefen wie sie gefesselt wurde.
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12.08.2007
Ein Videospieltrailer sorgt für eine aufgeregte Diskussion über Rassismus
So mancher empfand den Trailer für das Spiel Resident Evil 5, das nächstes Jahr erscheinen soll, unverhohlen rassistisch: Ein weißer Mann tötet in einer offenbar in
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