Berlin

Fußball-WM jenseits der Stadien

Bei der ersten Frauenfußball-WM in Deutschland soll sich Fußball ja "von seiner schönsten Seite" zeigen. Mit der WM beginnt auch das Festival "Discover Football". Es geht unter anderem um Straßenfußball "von seiner schönsten Seite" aus aller Welt. Und es findet statt in einem kleinen Stadion in Berlin-Kreuzberg. Eine Veranstaltung, die schneller politisch wird, als man denkt.

Der Beitrag lief am 26. Juni 2011 bei Neonlicht auf Deutschlandradio Kultur.

Länge: 4:06 Min.

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Discover Football

Die kleine Fußball-WM in Berlin-Kreuzberg

Andrea kommt aus einer Fußballerfamilie, deshalb fing sie schon mit fünf Jahren an zu kicken. Heute trainiert sie beim Berliner Fußballclub „Al-Dersimspor“. Vor einigen Jahren spielte sie in Teheran gegen die iranische Nationalelf. Daraus ist die Idee entstanden, ein Fußballturnier in Berlin auf die Beine zu stellen - für Frauenteams, die sich sozial engagieren. „Discover Football“ heißt das internationale Fußball-Festival, bei dem in diesem Jahr acht Teams parallel zur Frauenfußball-WM gegeneinander antreten.

Vattenfall auf dem Holzweg

Kritik an Verbrennung liberianischer Bäume für Berliner Energieversorgung

»Waren-, Rohstoff- und Energieimporte aus Entwicklungsländern müssen sozial und ökologisch gerecht gestaltet werden«, forderten unlängst der Berliner Entwicklungspolitische Ratschlag (BER) und seine M...

Artikellänge: rund 409 Wörter

Neuköllner Esperanto

Die Berliner Rütli-Schule war in der Weimarer Republik ein Beispiel für moderne Reformpädagogik. Die Nazis ließen davon ab 1933 nichts übrig.

Als die Rütli-Schule im Jahre 1909 eingeweiht wird, hat sie zunächst keinen richtigen Namen: Sie heißt einfach 31. und 32. Gemeindeschule. Ein kräftiges Bevölkerungswachstum zu Beginn des 20. Jahrhunderts verlangt den Neubau einer solchen Doppelschule in der Neuköllner Rütlistraße. Bis zu 50 Kinder pressen sich in jedes Klassenzimmer. Nach Geschlechtern getrennt gehen die einen in die Mädchen-, die anderen in die gegenüberliegende Knabenschule. Vaterlandsliebe und Untertanengeist prägen den Erziehungsstil der Kaiserzeit.

Respekt für die Liebe

Ende der 1980er Jahre hielt der deutsche Bundestag die Bezeichnungen Lesben und Schwule für „Ausdrücke aus der Gosse“. Er wollte sie in offiziellen Verlautbarungen nicht zulassen – unter dem Vorwand, Homosexuelle vor Diskriminierungen schützen zu wollen. Dabei befürwortete die politisch aktive Szene diese Selbstbezeichnung. Seitdem hat sich einiges getan.

Die Heilkraft der Ameise

Interview

Mitten im dicht besiedelten Reuterkiez in Neukölln lebt und wirkt der Insektenforscher Stefan Heinze - besser bekannt unter seinem Künstlernamen Inox Kapell. Vor drei Jahren gründete er das Insekteum: ein Ort für Insekten (allerdings: keine Lebendhaltung!), für Musik und Kunst.

Wenig Angebot bei guter Nachfrage

Deutschkurse an Volkshochschule Friedrichshain-Kreuzberg vor der Kürzung

Sprich deutsch, sagt die Politik. Diese Aufforderung ist bei MigrantInnen angekommen, die der deutschen Sprache nicht mächtig sind. Allein an der Volkshochschule Kreuzberg-Friedrichshain finden derzeit 71 Deutschkurse statt. Doch das Kursangebot soll im Herbst um 40 Prozent reduziert werden, weil kein Geld mehr da ist. Gekürzt wird sowohl bei den Integrationskursen als auch bei Deutschkursen, die ein höheres Sprachniveau voraussetzen.

Fleißarbeit an digitalen Werkbänken (IGM 03/09)

Zu Besuch beim Berliner Entwicklungsstudio Radon Labs

„Vor Fünfundvierzig war das hier eine Waffenfabrik“, sagt der Hausmeister und weist den Weg über den großen Hof zum richtigen Aufzug. Oben, unter dem Dach eines der alten Fabrikgebäude, werden heute wieder Waffen hergestellt. Allerdings nur in Datenform und aus einer wesentlich weiter zurückliegenden Epoche: Schwerter, Keulen und Bögen konstruieren hier 3D-Artists für den Nachfolger des Rollenspiels Drakensang.

Jason Lutes: “Making the leap from cold history to something that feels more alive”

Interview with the creator of the Comic-Series "Berlin"

The recently published “Berlin - City of Smoke”, playing in 1929/30, is the second book in an eventual graphic-novel triology. Its creator, Jason Lutes, talks about diving into German history without speaking German.

You hadn’t been to Berlin before you started the comic - How did you make a picture for yourself?

Bauhausstil mit Minarett

Die junge Architektin Mubashra Ilyas hat die Khadidja-Moschee in Berlin entworfen

Die erste Moschee auf ehemaligem DDR-Gebiet wird derzeit in Berlin gebaut - gegen Proteste einiger Anwohner. Sie behaupten, die Frauen der muslimischen Gemeinde würden unterdrückt. Das kann die 29-jährige Mubashra Ilyas nicht verstehen. Sie ist die Architektin der Moschee.

Das Portrait erschien am 9. Februar 2008 auf Deutschlandradio Kultur

Länge: 6:12

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