Der ökologische Landbau in den osteuropäischen EU-Staaten verzeichnet seit Jahren traumhafte Zuwachsraten. So wuchs die Anbaufläche in Polen, Litauen, Tschechien und Rumänien 2007 im Vergleich zum Vorjahr um mehr als ein Fünftel. Natürlich ist der Bioboom auf zum Teil sehr geringe Ausgangsanteile zurückzuführen. Doch verallgemeinern lässt sich bei den osteuropäischen Biobauern wenig. So werden in Tschechien beispielsweise schon acht und in Estland sogar zehn Prozent der Anbaufläche ökologisch bewirtschaftet.
Auf Gut Schmerwitz im Naturpark Hoher Fläming wird der Erhalt der bäuerlichen Kulturlandschaft genauso groß geschrieben wie die Erzeugung ökologischer Lebensmittel. Touristen und Fachbesucher sind auf dem Hof zu verschiedenen Aktivitäten willkommen. „Ich kenne alles noch von früher, wo Feldwege langgingen, wo Obstbäume am Weg standen. Manchmal komme ich immer noch an Stellen vorbei, die mir zu kahl sind“, erzählt Betriebsleiterin Rita Neumann, die im Nachbardorf aufgewachsen ist und seit 1970 mit Gut Schmerwitz verbunden ist.
Die Bevölkerung kämpft mit dem Alltag und reagiert mit Zurückhaltung auf die Machtteilung. Jenni Williams ist eine der führenden Aktivistinnen der Frauen-Organsiation WOZA (Woman of Zimbabwe, Arise! Frauen aus Simbabwe, steht auf!). Die Organisation erhält im November den Menschenrechtspreis von Amnesty International. Ein Interview mit Jenni Williams über die Situation in dem südafrikanischen Land.
Zwischen Stubbendorf und Finkenthal nicht weit von Teterow, in der Nähe des Kummerower Sees. So könnte sich die Ortsbeschreibung des Hof Ulenkrug anhören. Doch sie würde einem Suchenden wohl nicht viel helfen - zu abgelegen ist die Gegend. Leicht hügelig, von Wäldern durchsetzt und landwirtschaftlich geprägt ist es hier, auch wenn in den kleinen Orten bereits seit längerem Discounter wie Lidl und Aldi der bäuerlichen Produktion Konkurrenz machen.
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