Mit gigantischen Solarkraftwerken soll Nordafrika der Sprung vom Energieimport zum Energieexport gelingen. Dies kommt vor allem der europäischen Klimabilanz zugute.
Ralf Fücks, Vorstandsmitglied der ökopolitischen Heinrich-Böll-Stiftung, freut sich über die Erfindung der "eierlegenden Wollmilchsau" im Energiebereich: Desertec. Ein Netzwerk solarthermischer Kraftwerke in der Sahara soll das Weltklima retten, regional für Beschäftigung und Einkommen sorgen, Trinkwasser aus Meerwasser herstellen und als europäisch-afrikanisch-arabisches Kooperationsprojekt zum Frieden beitragen. Die Werbetrommel für die energetische Weltrettung durch Desertec rührt der Club of Rome.
Frachtschiffe mit Flettner-Rotoren sollen bis zur Hälfte weniger Treibstoff verbrauchen
Im Jahr 1926 erreichte ein Schiff mit zwei merkwürdigen Säulenaufbauten den Hafen von New York. Es handelte sich um die "Baden-Baden", 1924 noch auf den Namen "Buckau" getauft, das erste und einzige Schiff, das der Ingenieur Anton Flettner mit dem von ihm entwickelten Windantrieb ausstatten konnte. Die beiden rotierenden Säulen, die äußerlich zwei riesigen Schornsteinen ähnelten, ersetzten dabei herkömmliche Segel. Trotz erfolgreicher Atlantik-Querung blieb die Baden-Baden ein Auslaufmodell. Diesel- bzw. heizölbetriebene Frachtschiffe waren einfacher zu bauen, der Rohstoff so billig, dass sich niemand weiter Gedanken über Windantriebe machte.
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